Informationen und Handlungsempfehlungen für den Handel

Mit der Verbreitung des Coronavirus stellen sich viele medizinische und arbeitsrechtsrechtliche Fragen. Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen Überblick zum aktuellen Stand. Sie finden außerdem die jeweils aktuell geltenden Verordnungen und die daraus resultierenden Regeln für den Einzelhandel sowie eine Übersicht zu finanziellen Hilfeleistungen und unterstützenden Dienstleistungen, etwa digitalisierte Zugangskontrolle.

Stand 04.04.22, 09:00 Uhr

Der Einzelhandel hat bereits vor der der Einführung der 2G-Regelung gezeigt, dass auch unter Pandemiebedingungen ein sicheres Einkaufserlebnis möglich ist und dass die verschiedenen Maßnahmen und Hygienekonzepte, die von Beginn an im ersten Lockdown für den systemrelevanten Bereich entwickelt wurden, sehr wirksam sind. Die 2G-Regelung hat die Kundinnen und Kunden allerdings spürbar verunsichert.

Daher hat der Handelsverband Berlin Brandenburg ein neues Branchenplakat entworfen, das die vielfältigen Maßnahmen illustriert, die die Kundschaft und das Personal vor einer Infektion schützen. Als ein starker Partner in der Pandemiebekämpfung ist es dem HBB ein wichtiges Anliegen den Kundinnen und Kunden zu zeigen, dass der Einzelhandel ein sicherer Hafen ist und auch bleiben wird.

Zeigen Sie mit dem neuen Plakat an den Türen oder in den Schaufenstern Ihren Kundinnen und Kunden, dass der Handel ein sicherer Ort ist. Die Verwendung des Plakates ist vollkommen kostenfrei, geben Sie es gerne auch an Kolleginnen und Kollegen weiter.

Weitere Informationen und verschiedene Druckformate kostenlos zum Download finden Sie hier!

Aktuelle Verordnungen

In Berlin und Brandenburg gelten derzeit Basisschutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Für den Einzelhandel gibt es keine Einschränkungen.

Die jeweils gültige Verordnung im Volltext finden Sie unter:
https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/
https://corona.brandenburg.de/corona/de/verordnungen/

Finanzielle Hilfen und Förderinstrumente (Kurzarbeit)

  • November- und Dezemberhilfe: Der Einzelhandel ging bei den Umsatzentschädigungen Ende des letzten Jahres bisher leer aus. Vor allem die Gastronomie erhielt dagegen bis zu 75 Prozent des ausgefallenen Umsatzes ersetzt. Wir gehen davon aus, dass Klagen betroffener Handelsunternehmen wegen einer Ungleichbehandlung bei den November- und Dezemberhilfen der Bundesregierung gute Erfolgsaussichten haben. Hier finden Sie einen Praxisleitfaden des HDE, der Sie bei der Durchsetzung Ihrer Klage unterstützt.
  • Überbrückungshilfe III Plus (Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021): Anträge können unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Unternehmen müssen den Antrag über einen Steuerberater, Rechtsanwalt, Buchprüfer oder Wirtschaftsprüfer einreichen. Die Kosten dafür werden erstattet. Die Frist für Erst- und Änderungsanträge endet am 31. März 2022.
  • Überbrückungshilfe IV (Förderzeitraum Januar bis März 2022): Anträge können unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Unternehmen müssen den Antrag über einen Steuerberater, Rechtsanwalt, Buchprüfer oder Wirtschaftsprüfer einreichen. Die Kosten dafür werden erstattet. Ab Anfang April können Unternehmen zudem über Änderungsanträge bei weiter andauernden coronabedingten Umsatzeinbußen eine Verlängerung der Überbrückungshilfe für April bis Juni beantragen. Die Frist für Erst- und Änderungsanträge endet am 30. April 2022.
    • Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst
  • Neustarthilfe Plus Förderzeiträume Juli bis September sowie Oktober bis Dezember 2021: Über das Förderprogramm Neustarthilfe können Soloselbstständige und Unternehmen, die nach wie vor coronabedingte Umsatzeinbußen haben, einen Vorschuss beantragen. Die Frist für Erst- und Änderungsanträge endet am 31. März 2022.
  • Neustarthilfe 2022 (Förderzeitraum Januar bis März 2022): Über das Förderprogramm Neustarthilfe können Soloselbstständige und Unternehmen, die nach wie vor coronabedingte Umsatzeinbußen haben, einen Vorschuss beantragen. Ab Mitte April können Anträge auf Neustarthilfe 2022 für den Förderzeitraum April bis Juni 2022 gestellt werden. Die Verlängerung der Neustarthilfe muss über einen Erstantrag gestellt werden. Die Frist für Erstsanträge endet am 30. April 2022.
  • Stundung von Steuerzahlungen: Betroffene können bis zum 30. Juni 2022 in der Regel, Steuerzahlungen zinslos zu stunden; ebenso soll auf die Vollstreckung rückständiger Steuerschulden verzichtet werden. Infos finden Sie hier
  • Kurzarbeit: Hier finden Sie gesammelte Informationen zur Kurzarbeit
  • Berliner Soforthilfeprogramme: Die Investitionsbank des Landes Berlin koordiniert hier die Soforthilfen des Landes.

Unterstützende Dienstleistungen (Digitale Zugangsbeschränkungen etc.)

Automatisierte Zugangsbeschränkungen:

Digitalisierung:

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