Auf Einladung der CDU Berlin besichtigte der Handelsverband Berlin-Brandenburg mit dem Landes- und Fraktionsvorsitzenden der CDU Kai Wegner sowie dem verkehrspolitischen Sprecher der CDU Oliver Friederici die Friedrichstraße, um sich ein Bild von der aktuellen Situation zu machen. Im Gespräch mit Gewerbetreibenden in der verkehrsberuhigten Zone, wurden schnell die bestehenden Probleme deutlich. Die zur Fahrradrennstrecke verkommene Straße lädt nicht wie angedacht zum Flanieren ein. Stattdessen stellt die Verkehrsberuhigung insbesondere für Lieferfahrzeuge und Reiseverkehr eine Herausforderung dar, wie Christian Andresen, Präsident der DEHOGA Berlin und als Geschäftsführender Gesellschafter des Hotels „THE MANDALA“ direkt betroffener, anmerkte.

Eine Umlegung des Radverkehrs in die Charlottenstraße wird ebenfalls kritisch betrachtet, werden so die Probleme schließlich nur verlagert. Schon jetzt sei die Konkurrenz der Verkehrsmittel sehr hoch und besonders zur Rush Hour sei die Charlottenstraße vom Stau stark überlastet, so Anja Schröder vom Weinladen Planet Wein. Erneut forderte HBB-Geschäftsführer Nils Busch-Petersen im Gespräch dazu auf, ein Gesamtkonzept für den Bereich der „neuen Mitte“ mit einer belastbaren Datengrundlage zu Verkehrsströmen sowie der Einbezug aller davon betroffenen Parteien aus Handel, Gastronomie und Hotellerie zu erarbeiten.

Der Rundgang verdeutlichte einmal mehr, dass die Planungsunsicherheit für die Händlerinnen und Händler nicht weiter hinnehmbar ist und dringend für Verbesserung gesorgt werden muss. Die Friedrichstraße und Umgebung hat das Potenzial ein Vorzeigeort mit hoher Aufenthaltsqualität in Berlin zu werden, wenn aus den gemachten Fehlern gelernt wird und Planungen ideologiefrei angegangen werden.

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