
Im Rahmen einer Pressekonferenz hat der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, ein Konzept zur Neugestaltung der Friedrichstraße vorgestellt. Die Vorschläge zur Umgestaltung der Friedrichstraße zwischen Unter den Linden und Schützenstraße am Checkpoint Charlie sehen unter anderem vor, dass Parkplätze zugunsten breiterer Gehwege entfallen und damit mehr Platz für Sitzgelegenheiten und die Außengastronomie geschaffen wird. Mit minimalen Maßnahmen soll so die Aufenthaltsqualität erhöht und damit die Einkaufsstraße, die in den letzten Jahren mit zunehmendem Leerstand zu kämpfen hatte, wiederbelebt werden. Gleichzeitig sollen bei der Transformation der Friedrichstraße die Bedürfnisse aller Anrainerinnen und Anrainer sowie der Gewerbetreibenden berücksichtigt werden.
An der Pressekonferenz nahmen auch HBB-Mitglied Anja Schröder und Hauptgeschäftsführer Nils Busch-Petersen teil. Der Regierende Bürgermeister dankte ihnen ausdrücklich für ihren unermüdlichen Einsatz für die Einkaufsstraße. Der HBB hatte in der Vergangenheit immer wieder auf die negative Entwicklung der Einkaufsstraße aufmerksam gemacht – insbesondere im Zusammenhang mit dem gescheiterten Verkehrsversuch „Flaniermeile Friedrichstraße“ der Vorgängerregierung – und ein Gesamtkonzept für die Neuentwicklung der Friedrichstraße gefordert.
Nils Busch-Petersen begrüßte das vorgestellte Konzept und zeigte sich optimistisch, dass sich durch die Maßnahmen eine neue Chance für die Wiederbelebung und der Einkaufsstraße ergibt. Zugleich betonte der Hauptgeschäftsführer die Notwendigkeit eines funktionierenden Parkleitsystems, wie es der HBB seit Jahren fordert, um Autofahrern freie Parkplätze in den umliegenden Parkhäusern anzuzeigen und damit den Parksuchverkehr zu reduzieren.