
Ein besonderes Jubiläum für Nils Busch-Petersen: Am 1. Juni 1990 übernahm er vor rund 35 Jahren zunächst ehrenamtlich die Hauptgeschäftsführung des neu gegründeten Einzelhandelsverbandes für den Osten Berlins. Später wechselte er ins Hauptamt und wurde Hauptgeschäftsführer der Einzelhandelsverbände Berlins. Seit 2005 leitet er die Geschicke des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg. Damit vertritt er seit 35 Jahren die Interessen der Kaufleute in der Region und kennt die Branche wie kaum ein anderer.
Anlässlich dieses besonderen Jubiläums lud HBB-Präsident Björn Fromm am 17. Juli zu einem Empfang im Capital Club Berlin ein. Rund 100 Gäste und Wegbegleiter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kamen zusammen, um diesen Meilenstein zu würdigen. Unter den Gästen befanden sich nicht nur Vertreterinnen und Vertreter von befreundeten Verbänden und Institutionen wie der IHK Berlin oder die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, sondern auch die ehemaligen Bürgermeister Walter Momper, Klaus Wowereit, Michael Müller und Franziska Giffey.
In zahlreichen Grußworten beleuchteten der HBB-Präsident, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, unddie Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey den beeindruckenden Weg vom ehrenamtlichen Hauptgeschäftsführer zur starken Stimme des Berliner und Brandenburger Einzelhandels. Sie würdigten zugleich das gesellschaftliche Engagement Nils Busch-Petersens für eine lebendige Demokratie und Erinnerungskultur sowie sein Eintreten gegen Antisemitismus. Bischof Dr. Christian Stäblein rückte in seiner Rede zudem den Dienst Nils Busch-Petersens für den Handel in den Mittelpunkt.
Im Anschluss an die Grußworte überreichte Wolfgang Kampmeier, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, im Namen des gesamten HBB-Teams ein Fotoalbum mit zahlreichen Erinnerungen und persönlichen Glückwünschen zum Jubiläum an Nils Busch-Petersen. Anschließend wurde es musikalisch: Kantor Gabriel Loewenheim bot eine sehr persönliche und berührende Version des Liedes L‘dor Vador – zu Deutsch: von Generation zu Generation – als Würdigung für das jahrelange Engagement Nils Busch-Petersens für die jüdische Kultur, unter anderem als Festivaldirektor des Louis Lewandowski Festivals, dar.
Sichtlich berührt bedankte sich Nils Busch-Petersen bei allen Rednern und insbesondere bei seiner Ehefrau für ihre Unterstützung. Er zeigte sichtlich erfreut über die ersten Spenden für die neue gemeinnützige Stiftung Handelsforum Berlin, deren Ziel es ist, Handelsgeschichte zu bewahren und aufzuarbeiten. In einer Mini-Ausstellung konnten die Gäste im Anschluss einen ersten Einblick in die Stiftungsarbeit erhaschen.