Staatssekretär Volker-Gerd Westphal und Vertreterinnen und Vertreter des Bündnisses für lebendige Innenstädte haben am 6. Mai in Potsdam im Rahmen einer Festveranstaltung die Preise des Innenstadtwettbewerbs 2025/2026 übergeben. Insgesamt konnten für 14 Preisträgerprojekte und fünf Anerkennungen 121.000 Euro vergeben werden.

Der alle zwei Jahre vom Bündnis für lebendige Innenstädte ausgelobte Innenstadtwettbewerb würdigt beispielgebende und innovative Projekte der Innenstadtentwicklung. Hierdurch soll Begegnung und Austausch im Erlebnisraum Innenstadt angeregt und die lokale Identität gestärkt werden. Der Wettbewerb richtet sich an Kooperationen, Netzwerke und Initiativen aller Innenstadtakteure aus Handel, Gastronomie, Kulturwirtschaft, Handwerk und Tourismus, Bildungseinrichtungen, Kirchen, Jugendclubs sowie Wohnungswirtschaft und Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden.

Prämiert wurden diesmal Projekte in den zwei Themenbereichen „Räume weiterdenken – kreative Nutzungsideen“ und „Stadtraum beleben – Aktionen, Events, Vernetzung“. Insgesamt wurden 80 Beiträge aus 48 Städten und Gemeinden sowie zwei Städtekooperationen in einer breiten geografischen Streuung eingereicht. Damit hat sich die Zahl der Einreichung gegenüber den Vorjahren nochmals deutlich erhöht (2022: 38 Beiträge aus 31 Städten; 2024: 64 Beiträge aus 46 Städten). Mit der Kategorie „Junge Innenstadt“ werden die Perspektiven, Projekte und Ideen junger Menschen in beiden Themenbereichen besonders gewürdigt.

Es wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 121.000 Euro vergeben, die von den Bündnispartnern sowie den beiden Sponsoren des Innenstadtwettbewerbs, der EDEKAMIHA GmbH sowie dem Ostdeutschen Sparkassenverband, bereitgestellt wurden.

Zur Preisverleihung sagt HBB-Präsident Björn Fromm:

Der bereits dritte Wettbewerbsdurchgang des Innenstadtwettbewerbs Brandenburgs hat mit einer neuen Höchstzahl an Beiträgen erneut eindrucksvoll den Ideenreichtum und das Engagement der Innenstadtakteure unter Beweis gestellt. Gemeinsam setzen sie mit ihren kreativen Konzepten wichtige Impulse für eine nachhaltige Belebung der Innenstädte. Dieses Zusammenspiel von Wirtschaft, Gesellschaft und Kommunen macht die
Innenstädte zu lebendigen Begegnungs- und Erlebnisräumen – ein Gewinn, von dem sowohl der Handel als auch die Innenstädte gleichermaßen profitieren.

Bereits seit 2021 arbeitet das Brandenburger Bündnis gemeinsam an einer lebendigen Zukunft für die Brandenburger Innenstädte. Die Stärkung der Innenstädte als identitätsstiftende Mittelpunkte und zentrale Versorgungsbereiche ist eine Aufgabe von herausragender Bedeutung. Dafür braucht es gemeinschaftliche Anstrengungen und vertrauensvolle Zusammenarbeit verschiedener Fachpartner, um die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen und geeignete Maßnahmen umzusetzen.

Das Bündnis fungiert als strategische Plattform für Kommunikation und Austausch. Mitglieder sind die Industrie- und Handelskammern Brandenburgs, der Städte- und Gemeindebund Brandenburg, der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V., der Handelsverband Berlin-Brandenburg und die Arbeitsgemeinschaft Städteforum Brandenburg sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung.

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