Am 10. und 11. September ist das Präsidium im polnischen Międzychod zu seiner jährlichen Klausur zusammengekommen. Rund 23 Jahre nach dem ersten Besuch des Präsidiums in der Wiege der deutschen und jüdischen Kaufhäuser, reisten die Mitglieder wieder nach Polen, um die aktuellen Herausforderungen für den Handel in Berlin und Brandenburg, beispielsweise die Entwicklung der Innenstädte, zu diskutieren. Darüber hinaus beriet sich das Präsidium auch umfassend über die strategische Verbandsarbeit und Arbeitsschwerpunkte des Verbandes. An der Klausur nahmen neben dem Präsidium und der Geschäftsführung auch Teile des Ehrenpräsidiums wie Ehrenpräsidentin Karin Genrich und Ehrenmitglied Detlef Steffens teil. Die Arbeitssitzung des Präsidiums war zugleich die letzte in der aktuellen Konstellation, bevor im kommenden Monat die Mitglieder des Präsidiums im Rahmen der Delegiertenversammlung neu gewählt werden.

Auf dem Programm der Klausur standen aber nicht nur Beratungen über die aktuelle Lage des Einzelhandels, sondern auch Gespräche mit polnischen Gemeindevertretern. So bot sich bei einem gemeinsamen Abendessen die Gelegenheit für einen Gedankenaustausch mit dem stellvertretenden Landrat Waldemar Górczyński. Auch der zweite Tag der Präsidiumsklausur war mit einem bunten Kulturprogramm gespickt. Auf einem ausgiebigen Stadtrundgang durch Międzychod, begleitet durch den stellvertretenden Bürgermeister Damian Stachowiak, tauchten die Präsidiumsmitglieder bei bestem Wetter nicht nur in die jahrhundertealte Stadtgeschichte ein und wandelten auf den Spuren der bedeutenden jüdischen Kaufmannsfamilie Tietz, sondern konnten sich auch ein umfassendes Bild der aktuellen Entwicklungen in der Stadt machen. Besonderes Highlight des Stadtrundgang war eine Bootsfahrt über den Küchen-See, die durch die Stadt für den HBB organisiert wurde. Für die Präsidiumsmitglieder endete die zweitägige Klausur damit nicht nur mit einer gelungenen Überraschung, sondern auch mit vielen neuen Eindrücken.