Aktuelle News

Ver.Di für Jobabbau im Handel!

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. (HBB) verurteilt die Doppelzüngigkeit der Gewerkschaft Ver.Di bei der Beurteilung der vergangenen Sonntagsöffnung am 06. Dezember 2020.
Erhebungen des HBB zu Folge nutzten nur etwa halb so viel Kundinnen und Kunden wie im Vorjahr den vergangenen Sonntag zum Einkaufen. Die verschärften Zugangsbeschränkungen von einem Kunden auf 20 Quadratmeter wurden in keinem Einkaufscenter und keinem Kaufhaus im Verlauf des Sonntages erreicht. Dieser Einschätzung schloss sich auch Ver.Di an. Deren Fachbereichsleiterin Erika Ritter berichtete mit Blick auf Mitarbeiterabfragen am Sonntag von „keinem besonders hohem Aufkommen“.

„Getreu dem Motto – was kümmert mich mein Geschwätz von gestern – behauptet Frau Ritter heute das Gegenteil dessen, was ihre und unsere Abfragen ergeben haben. Damit beschädigt die Gewerkschaft nicht nur ihre eigene Glaubwürdigkeit, sondern die einer ganzen Branche“, ärgert sich Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des HBB mit Blick auf die heutige Aussage Ritters, es sei am Wochenende zu Gedränge und Menschenansammlungen bekommen. Belege für die Kehrtwende liefere die Gewerkschaft freilich keine, so Busch-Petersen weiter.

Verkaufsoffene Sonntage sind grade in dieser für den Einzelhandel dramatischen Lage besonders wichtig. Durch die geltenden Zugangsbeschränkungen dürfen weit weniger Menschen in die Läden. Durch zusätzliche Öffnungen an Sonntagen lässt sich wenigstens ein Teil des Umsatzverlustes nachholen.

Mit der von Ver.Di angestrebten Streichung des 20. Dezember 2020 als verkaufsoffenem Sonntag missachtet die Gewerkschaft aus purer Ideologie die Interessen der Mitarbeitenden, Kunden und Kaufleute gleichermaßen. „Jeder offene Sonntag sichert umgerechnet 120 Vollzeitjobs im Berliner Handel.“, so Nils Busch-Petersen: “Wir werden weiter um jeden dieser Arbeitsplätze kämpfen!“

„Anfassbar gut.“ – Neue Kampagne zur Innenstadtbelebung

aktuell steht der stationäre Einzelhandel vor zahlreichen Herausforderungen: die Kundenfrequenz in den Innenstädten sinkt, das Einkaufen findet zunehmend online statt und die Corona-Pandemie verstärkt die bereits eingetretenen Effekte zusätzlich.

Mit der Gemeinschaftsinitiative „Anfassbar gut.“ von Handelsverband und SIGNAL IDUNA möchten wir einen Beitrag dazu leisten, die Innenstädte wieder zu beleben und den Handel zu unterstützen.

anfassbar

Die Kampagne legt daher den Schwerpunkt auf die Sinne, die beim Einkaufen im stationären Handel angesprochen werden. Ziel ist es, die Vorzüge des lokalen Einzelhandels in den Vordergrund zu stellen.

Motto: „Nicht nur klicken, auch anfassen!“

An Blumen oder Parfüm riechen, einen weichen Pullover anfassen, Musik im Plattenladen hören und durch die neue Sonnenbrille sehen – diese Einkaufserlebnisse können nur vor Ort im Laden genossen werden. Ziel ist es Emotionen zu wecken und genau diese positiven Erlebnisse in Erinnerung zu rufen. Kunden sollen Lust haben, lokal zu shoppen und sich für den Einzelhändler vor Ort zu begeistern. Die Botschaft wird online, z. B. über die eigenen Social-Media-Kanäle mit einem Imagevideo verbreitet, soll aber auch im Handel selbst (z. B. durch Plakate in den Läden) präsent sein.

HBB-Präsident Fromm mit Karstadt Filialgeschäftsführer Dunkelmann

Projektunterstützer: HBB-Präsident Björn Fromm mit Karstadt Filialgeschäftsführer Torsten Dunkelmann

Mehr Infos gibt es hier: https://www.anfassbargut.com/die-initiative-darum-anfassbar-gut/

Energiesparnetzwerk des Berliner Handels startet – für mehr Klimaschutz im Einzelhandel

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. und die Klimaschutzoffensive des Handelsverbands Deutschland e.V. (HDE) haben gemeinsam das Energiesparnetzwerk des Berliner Handels gegründet. Ziel ist es, kleine und mittlere Handelsunternehmen mit kostenlosen Effizienzchecks, Workshops vor Ort und Informationsmaterialen bei der Umsetzung von Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen.

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe:
"Wichtig ist, dass wir trotz der Corona-Pandemie nicht vergessen, dass auch die Klimakrise präsenter denn je ist. Ich freue mich daher sehr, dass wir gemeinsam mit dem Handelsverband Berlin-Brandenburg und dem Handelsverband Deutschland im Rahmen des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms das Projekt „Energiesparnetzwerk des Berliner Handels“ ins Leben rufen. Ein tolles Angebot, um kleine bis mittlere Händler*innen direkt vor Ort für das Thema Energieeffizienz und Klimaschutz zu sensibilisieren."

Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer Handelsverband Berlin-Brandenburg (HBB):
„Klimaschutz ist auch in Zeiten der Krise wichtig. Wir freuen uns deshalb besonders, dass der Einzelhandel in Berlin hier mit gutem Beispiel vorangeht. Mit dem Energiesparnetzwerk des Berliner Handels schaffen wir ein Angebot, mit dem gerade kleinere Händlerinnen und Händler ihre Kosten senken und das Klima schützen können.“

Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer Handelsverband Deutschland (HDE):
„Der Einzelhandel übernimmt als drittstärkste Wirtschaftskraft und als einer der wichtigsten Arbeitgeber Verantwortung beim Klimaschutz. So hat sich der CO2-Ausstoß im Einzelhandel im Vergleich zu 1990 bereits um 50 Prozent verringert. Mit der Klimaschutzoffensive des Handels bringen wir bereits seit 2017 Know-how zu Energieeffizienz und Klimaschutz mit Onlineangeboten sowie Veranstaltungen zu den kleinen und mittelständischen Handelsunternehmen. Wir freuen uns, dass wir mit dem Wissen und den Erfahrungen der Klimaschutzoffensive nun auch praxisnah Berliner Einzelhändler*innen unterstützen werden.“

Das Energiesparnetzwerk des Berliner Handels ist zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren finanziert, es besteht die Option auf ein drittes Projektjahr. Das Projekt wird mit Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK) gefördert.

Weitere Informationen zur Klimaschutzoffensive des Handelsverbands Deutschland e.V. (HDE) finden Sie hier.

Die Pressemitteilung zum Download.

„Lasst den Mittelstand nicht im Stich!“

Die Berliner Wirtschaft appelliert an die Politik, das Rückgrat der Wirtschaft in der Corona-Krise nicht zu vergessen.

Heute haben 17 Berliner Wirtschaftsverbände gemeinsam den Berliner Senat aufgefordert, ein erweitertes Zuschussprogramm für mittelständische Unternehmen zu beschließen. Sie sehen sowohl im Vergleich zu kleineren Unternehmen als auch zu mittlerweile 14 anderen Bundesländern eine erhebliche Förderlücke, die geschlossen werden müsse.

Das Programm soll mindestens für Unternehmen mit 10 bis 100 Beschäftigten und unabhängig von Bundeskrediten zur Verfügung gestellt werden. Die Verbände empfehlen eine Staffelung der Zuwendungen bis 50 Beschäftigte in Höhe von 30.000 Euro und bis 100 Beschäftigte bei 60.000 Euro. Zudem solle der Senat sich dafür einsetzen, dass Unternehmen, die Corona-bedingte Kredite in Anspruch nehmen, Zinsen und Tilgungen dieser Kredite künftig steuerlich geltend machen können.

Mittelständische Unternehmen prägen die Berliner Wirtschaftsstruktur und haben in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Wachstum von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen in Berlin beigetragen. So entfallen 80 Prozent der Umsätze und 85 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze auf Betriebe mit mehr als 10 Mitarbeitern. Nur ein Teil dieser rund 17.500 Unternehmen wird nach Prognose der Verbände Zuschüsse beantragen. Daher werde voraussichtlich ein Programmvolumen von 400 bis 500 Millionen Euro benötigt. Zum Vergleich: Brandenburg hat seinen Rettungsschirm auf ein Volumen von 2 Milliarden Euro ausgedehnt.

Mit dem neuen Soforthilfe-Paket für Unternehmen von elf bis 100 Beschäftigten, das der Senat am 9. April angekündigt hat, stehen hingegen weiterhin Kredite im Vordergrund. Zuschüsse werden den Unternehmen erst gewährt, wenn eine Ablehnung des Kreditantrags auf Bundesmittel vorliegt. Nach Einschätzung der Verbände helfen Kredite den Unternehmen aktuell aber nur bedingt: Angesichts des erzwungenen Stillstands und der unsicheren Perspektive, wann die Krise endet, fehle vielen Unternehmen die Kapitaldienstfähigkeit. Dies mache ein Zuschussprogramm unabdingbar.

Download der Erklärung!

Folgende Berliner Verbände haben diese Vereinbarung unterzeichnet:

Bauindustrieverband Ost
DEHOGA Berlin
Die Familienunternehmer
Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg
Fachverband Außenwerbung
Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Berlin und Brandenburg
Fuhrgewerbe-Innung Berlin-Brandenburg
Handelsverband Berlin-Brandenburg
Handwerkskammer Berlin
IHK Berlin
Initiative Berliner Proficlubs
INTOURA
Kompetenzteam Mittelstand der IHK Berlin
media:net berlinbrandenburg
Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg
Verband der Software-, Informations- und Kommunikations-Industrie in Berlin und Brandenburg
Verein Berliner Kaufleute und Industrieller

City-Offensive 2020 Südbrandenburg gestartet

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg ist auch in 2020 erneut Partner der City-Offensive Südbrandenburg, dem Wettbewerb für Stadtentwicklung und Handel.

Der diesjährige Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Minister Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg.

Gesucht werden erneut Ideen und Konzepte, die sowohl innovativ als auch unkonventionell die Region beleben und Ortskerne als beliebte Treffpunkte herausstellen.

Bewerbungen sind in den Kategorien „Events“ und „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ möglich. Preisgeldern in Höhe von insgesamt 42.000 Euro können für die jeweils ersten 3 Preise vergeben werden.

Der Wettbewerbszeitraum ist vom 20.04.2020 – 30.06.2020 angesetzt.

Wettbewerbsbeiträge sind direkt an die IHK Cottbus zu richten.

Weitere Informationen können zu gegebener Zeit unter folgendem Link eingesehen werden:

https://www.cottbus.ihk.de/standort-suedbrandenburg/city-offensive-2020.html